Zu guter Letzt
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Gemeinsam mit einem rund 120-köpfigen Team haben sie «Spatenstich – Das zweite Morgarten-Spektakel» auf die Beine gestellt: Von links Co-Regisseurin Patrizia Annen, Produktionsleiter Theo Baumann und Regisseurin, künstlerische Leiterin und Co-Autorin Annette Windlin.
«Spatenstich – Das zweite Morgarten-Spektakel» zeigte mit 19 Vorstellungen, einer Auslastung von 95,6 Prozent und elf ausverkaufte Abenden. Das Freilichtspiel stiess beim Publikum auf grosses Interesse.
Nach fünf Jahren Planung und einem halben Jahr Proben feierte «Spatenstich» am 7. August beim Morgarten-Denkmal seine Uraufführung. Das Stück von Paul Steinmann und Annette Windlin verbindet historische Bezüge mit einer fiktiven Geschichte über ein ambitioniertes Bauprojekt. Im Zentrum stehen Fragen rund um Geschichte, Landschaft und Zukunft – verpackt in eine humorvolle und gesellschaftskritische Inszenierung.
Insgesamt wurde das Freilichtspiel 19-mal unter freiem Himmel in der Naturarena beim Morgarten-Denkmal aufgeführt. Von 8740 verfügbaren Plätzen wurden 8334 Tickets verkauft. Damit erreichte das Spektakel eine Auslastung von 95,6 Prozent, elf Vorstellungen waren ausverkauft. Die Besucherinnen und Besucher kamen vor allem aus den Kantonen Zug, Schwyz und Luzern.
Das grosse Publikumsinteresse trug dazu bei, dass der Verein Big Bang die budgetierten Produktionskosten von 1,1 Millionen Franken decken konnte. Weitere finanzielle Beiträge kamen von der öffentlichen Hand, verschiedenen Stiftungen und Sponsoren.
Zum Gelingen des Spektakels trugen rund 120 Personen bei. 41 Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller im Alter zwischen 15 und 80 Jahren spielten, sangen und tanzten während rund 90 Minuten in der rund 20'000 Quadratmeter grossen Naturarena. Sie stammten aus den Kantonen Zug, Schwyz, Luzern und Uri. Für einige war es die erste Theatererfahrung, andere standen bereits seit Jahren auf Laienbühnen.
Unterstützt wurde das Ensemble von einem 26-köpfigen professionellen Team aus den Bereichen Regie, Dramaturgie, Bühne, Kostüm, Licht, Ton, Musik, Choreografie, Produktion und Kommunikation. Rund 60 weitere Helferinnen und Helfer waren hinter den Kulissen im Einsatz.
Die Reaktionen auf «Spatenstich» fielen ebenfalls positiv aus. Die Aargauer Zeitung bezeichnete das Stück als «brillante reale Satire», die Luzerner Zeitung sprach von «90 Minuten allerbester Zentralschweizer Theaterkultur». SRF News befand, das Spektakel treffe den «Nerv der Zeit».
Auch Regisseurin, künstlerische Leiterin und Co-Autorin Annette Windlin zeigte sich nach der Dernière zufrieden: «Ich bin berührt von der grossen Begeisterung.» Das Stück habe nicht nur einen vergnüglichen Theaterabend bieten, sondern auch zum Weiterdenken anregen sollen.
Mit der Dernière am 19. September ging das zweite Morgarten-Spektakel nach insgesamt 19 Aufführungen zu Ende.
MS
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