Hochschulen
PH Zug verzeichnet erneut hohe Anmeldezahlen
Der Gantrufer war niemand geringeres als der Schauspieler Rémy Frick, hier bei der Versteigerung der EVZ-Stafbank. Foto: zvg
Zwölf handgemachte Sitzbänke bereicherten die Gemeinde Baar während der letzten Monate. Am Samstagvormittag wurden die Unikate bei der Rathuus- Schüür versteigert. Insbesondere eine Bank sorgte dabei für Aufregung, und einen hohen Preis.
«300 Franken zum Ersten, zum Zweiten…», aus dem Publikum erschallt ein lautes: «350!», eine Hand schnellt in die Luft. Der Gantrufer nickt, ruft«350 sind geboten, wer bietet 400?». Niemand. Drei Hammerschläge, die Streit-Bank ist verkauft. Rémy Frick als Gantrufer Besagte «Streit-Bank», bestehend aus zwei getrennten Sitzflächen, ist eine von 12 handgezimmerten und -bemalten Sitzgelegenheiten, welche am Samstag, 20. September, beim Rathausplatz unter den Hammer kamen. Der Gantrufer – niemand geringeres als der Schauspieler Rémy Frick – sorgte mit seinen unterhaltsamen Geschichten und amüsanten Wortspielen für grosses öffentliches Interesse und viel Gelächter. «Ein solches Unikat im eigenen Haus erhöht den Wert der Liegenschaft ungemein», sprach Frick zu Beginn der Auktion, das Publikum zum Mitbieten animierend. Ob es seine Worte waren, die gelöste Stimmung, oder der gute Zweck hinter der Gant: Die Lust, in den Besitz einer bemalten Sitzgelegenheit zu kommen, war allseits gross. Der Hintergrund der Aktion bildet ein Projekt des Vereins Frohes Alter Baar. Die Bänke wurden allesamt von Mitgliedern und Freunden der Gruppe gestaltet und dürften den meisten Baarerinnen und Baarern bereits vertraut sein.
Nachdem die mobilen Sitzgelegenheiten bereits an der Fasnacht ihren ersten Auftritt hatten, wurden sie in der ganzen Gemeinde verteilt und dienten während der vergangenen Monate als Orte des Innehaltens, Ausruhens und als Gelegenheit, um miteinander ins Plaudern zu kommen. Die Gant bildete den krönenden Abschluss des Projekts. Das Geld, das dabei gesammelt wurde, wird zu einem Grossteil an die Kindergäuggel-Gruppe gespendet. Diese dürfte sich ganz besonders über die Versteigerung der «Straf- Bank» freuen, welche eigenhändig von EVZ-Verteidiger Dominik Schlumpf geschaffen wurde. Was diese Sitzbank zudem einen ganz besonderen Mehrwert verlieh: Alle aktuellen EVZ-Spieler sind mit ihrer Unterschrift darauf verewigt. Kein Wunder also, dass das Unikat ganz besonders umworben wurde. Ersteigert wurde die Bank schliesslich für sage und schreibe 1600 Franken von einer Baarerin. «Ich freue mich wahnsinnig!», äusserte sie sich anschliessend. «Ich hatte gestern Nacht die Idee, dass ich die Bank für meinen Sohn ersteigern könnte. Toll, dass das geklappt hat. Wir sind nämlich riesige EVZFans! »
RED
Lade Fotos..