Stadt Zug
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Die Bevölkerung bleibt dem digitalen Geld gegenüber skeptisch.
Kryptowährungen faszinieren, sorgen aber zugleich für Misstrauen. Eine Umfrage zeigt, dass eine Mehrheit sich ein Investment vorstellen, dochImmobilien und Aktien bleiben die Favoriten. Die Risiken und Unsicherheit prägen das Bild gerade in der Schweiz ist die Skepsis gross.
Wären eine Million Franken frei verfügbar, würden die Befragten im Schnitt nur rund zehn Prozent in Bitcoin und Co. investieren. Immobilien (40 Prozent) und Aktien (22 Prozent) liegen deutlich vorn, gefolgt von Gold und Edelmetallen (17 Prozent). Rund ein Drittel würde Kryptowährungen gänzlich meiden. Jüngere offener, Ältere zurückhaltender Etwa ein Drittel der Befragten
steht Kryptowährungen positiv gegenüber, ähnlich viele sind neutral, während knapp 27 Prozent sie ablehnen. Auffällig ist der Generationenunterschied. Jüngere zeigen sich offener, Ältere sindskeptischer. Männer und Personen mit hohem Einkommen schätzen zudem ihren Wiss-ensstand besser ein. Insgesamt beurteilen jedoch zwei Drittel ihr Wissen über Kryptos als eher gering.
Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung rund 88 Prozent der Befragten kennen sie. Ethereum (49 Prozent) und Dogecoin (25 Prozent) folgen mit deutlichem Abstand. Nur 42 Prozent halten digitale Währungen für vertrauenswürdig. Dagegen sehen fast drei Viertel grosse Risiken durch Kursschwankungen, zwei Drittel fürchten Probleme beim Verlust von Zugangsdaten. Trotz der Bedenken können sich 61 Prozent vorstellen, in Kryptowährungen zu investieren. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Männern, Angehörigen der Generation Z und Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen. Gleichwohl überwiegen für knapp die Hälfte der Befragten die Nachteile, während nur 28 Prozent mehr Vorteile sehen. Mehr als die Hälfte bewertet Kryptowährungen als rentable Investitionsmöglichkeit. Doch nur gut ein Drittel glaubt, dass sie sich langfristig als Zahlungsmittel etablieren werden. Das Gesamtbild bleibt damit zwiespältig, die Bevölkerung zeigt Interesse, bleibt aber vorsichtig. Gerade in der Schweiz gilt Bitcoin weiterhin als Anlageform, die Chancen verspricht.
Michael Schwegler
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