Zuger News
Feuerwehr Hünenberg mit Jahresrapport und Rückblick
Zug erlebte am Samstag einen Tag voller Action, Hüpfburg und Bier. Am «Zuger Action Day» konnten sich die Zuger Blaulichtorganisationen im besten Licht präsentieren. Bestant wurden die Fertigkeiten der Einsatzkräfte und die schicken Fahrzeuge.
Für die Blaulicht-Organisationen und die Zugerland Verkehrsbetriebe war der letzte Samstag ein voller Erfolg. Eine halbe Stunde vor Beginn standen die Besucherinnen und Besucher ungeduldig vor dem Stierenmarkt. Ein paar Polizistinnen und Polizisten standen schon da für die kleinen und grossen Besucher. Ein Dreikäsehoch näherte sich zu einer Polizistin. «Mein Papi», und er deutete auf ihren Holster, «hat auch eine Pistole zuhause.» Und da sprudelte es aus ihm heraus, was der Vater mit der Pistole schon alles gemacht hat. Die Polizistin hörte aufmerksam zu, der Mutter wurde es unangenehm.
Im Mittelpunkt standen die Live- Vorführungen und die grosse Fahrzeugausstellung. Der Rettungsdienst Zug und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug zeigten zum Beispiel, wie sie einen Patienten nach einem Verkehrsunfall aus dem demolierten Fahrzeug bergen und medizinisch betreuen. Die Zivilschutzorganisation des Kantons Zug zeigte ihre wichtige Arbeit im Bereich einer Trümmerrettung und präsentierte weiteres Einsatzmaterial. Die Polizei stand während des Tages wahrscheinlich am meisten im Mittelpunkt. Gleich in der ersten Vorführung ging es um sie. Die Spezialeinheit Luchs der Zuger Polizei demonstrierte eindrücklich, wie sie zwei Waffenschieber ausser Gefecht setzten. Die Szene wirkte auf manche Kinder so echt, dass ihre Eltern ihnen sagten mussten, dass alles nur eine Show sei. «Wie im Chasperli-Theater», meinte eine Mutter.
Sehr viel Publikum zogen aber auch die anderen Live-Vorführungen der Polizeihundeführer mit ihren Vierbeinern, die Strassenrettung sowie Hubrettung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienstes Zug wie auch die Trümmerrettung des Zivilschutzes an. Die Besucher und Besucherinnen erhielten dabei einen realitätsnahen Eindruck in die Arbeit der verschiedenen Einsatzkräfte. Sehr zufrieden zeigte sich Polizeikommandant Thomas Armbruster: «Schön, durften wir heute so viele Besucher und Besucherinnen zu Gast haben und ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben. Wir arbeiten auch im Alltag eng zusammen und können uns jederzeit aufeinander verlassen. Nur so ist es möglich, für alle Ereignisse und rund um die Uhr, für die Zuger Bevölkerung da zu sein.» Ebenfalls zufrieden äusserte sich der Unternehmensleiter der Zugerland Verkehrsbetriebe, Cyrill Weber zum heutigen Tag: «Es macht wirklich Freude zu sehen, wie gross das Interesse der Bevölkerung an unserer Arbeit ist. Dies nehmen wir als Ansporn, uns weiterhin tagtäglich für das Wohl der Zugerinnen und Zuger einzusetzen. Um 16 Uhr war die Show dann zu Ende. Für Zug ein entspannter Samstag, der aber auch für Nervenkitzel sorgte.
BF
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